Hallo w u f f

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Idee, Ziel und Hintergrund

Hintergrund

Immer wieder passieren Unfälle im Zusammenhang mit Hunden.
Meist sind diese Unfälle das Ergebnis eines grundlegenden, -aber vermeidbaren!- Missverständnisses zwischen Mensch und Hund.

Durch ihr unbefangenes und natürliches Verhalten Hunden gegenüber bringen sich insbesondere Kinder häufig unwissentlich in Gefahr. Hunde haben völlig andere Spielregeln für ihr Zusammenleben als Menschen. Sie interpretieren die von den Kindern ausgesendeten Signale aus Hundesicht und reagieren entsprechend. Durch solche Missverständnisse kann es zu Unfällen mit Hunden kommen, für die keinem die Schuld gegeben werden kann. Die Kinder verhalten sich wie Kinder, die Hunde wie Hunde.

Idee

Kinder, die wissen, wie Hunde "denken" und die gelernt haben, sich Hunden gegenüber sicher zu verhalten, können solche Unfälle von vornherein vermeiden.

Hierauf zielt das Schulungsprojekt "Hallo WUFF -  Sicheres Verhalten rund um den Hund" ab. In einem abwechslungsreichen und spannenden Vortrag erfahren die Kinder von der Hundewelt und ihren Regeln. Sie lernen die Gefühle von Hunden zu erkennen, Situationen rasch einzuschätzen und richtig zu reagieren.

Ziel

- Sicheres Verhalten und damit Vermeidung von Unfällen bei der Begegnung mit einem Hund

- Angstabbau bei den Kindern

- Verständnis für das Lebewesen Hund



Ablauf und Finanzierung

Ablauf

Das Schulungsprojekt "Hallo WUFF - Sicheres Verhalten rund um den Hund" richtet sich in erster Linie an Schüler ersten bis sechsten Klasse. Es ist auch für Kinder ab 5 Jahre, ältere Schüler und Erwachsene geeignet. Optimal ist eine jährliche Schulung der zweiten Klassen, um ein durchgängiges Sicherheitstraining aller Kinder zu erreichen.

Der Vortrag ist abwechslungsreich gestaltet mit Symbolkarten, großem freundlichen Holzhund, zotteligem grimmigen Stoffhund, Videoaufnahmen mit typischen Mensch-Hund-Situationen, Urkunde, Bastelbogen und Informationsmaterial für die Kinder und ihre Eltern, Leitfaden für die Lehrer, Quiz für die Schüler.  Auf die Mitnahme eines echten Hundes wird aus pädagogoischen Gründen bewusst verzichtet. Es handelt sich um ein Sicherheitstraining und nicht um  eine "Streichelstunde" (Ablenkung, Verhamlosung).

Das Schulungsprojekt findet direkt im Klassenzimmer der Schüler statt. Eine Tafel und Stromanschluss sind ausreichend. Sämtliche benötigten Materialien werden vom "WUFF-Projekt" mitgebracht.

Der Vortrag dauert zwei Schulstunden. Vorher und nacher wird eine Zeit von je ca. 20 min. für Auf- und Abbau benötigt.

Die Schulung kann unkompliziert und einfach durch Anruf / Fax / Brief oder e-mail gebucht werden (siehe unter Kontakt).

Finanzierung

Eine Schulung kostet  150 Euro.
(Komplettpreis inklusive Anfahrt, Steuer, Material etc.)

Jede weitere Schulung am selben Tag und im selben Klassenraum kostet 100 Euro.

Maximale Teilnehmerzahl pro Schulung: 50 Kinder / zwei Klassen.

Um die Belastung der Schüler bzw. Eltern gering zu halten, kann der Vortrag von Sponsoren unterstützt werden. Dazu ist auf dem Informationsblatt für die Eltern eine Werbefläche vorgesehen (Werbung durch Stempelaufdruck, Sponsoren erhalten Quittung für Werbeausgaben).

Weitere Möglichkeiten der Unterstützung:

-         Gemeinde / Stadt (z.B. Verwendung eines Teils der Hundesteuer)

-         Elternbeirat / Förderverein der Schule

-         Mehrere kleinere, lokale Sponsoren (je nach Stempelgröße bis zu vier Sponsoren möglich, Werbung erreicht Kunden direkt)

Klassenzimmer
Der Holzhund WUFF

Tafelbild


Inhalt der Schulung

Hunde und Menschen

Hunde sind ohne Frage tolle Tiere. Sie sind treue Begleiter des Menschen und bewähren sich bei vielen Aufgaben (Blindenhund, Jagdhund, Wachhund, Rettungshund, Drogenhund, Schutzhund, Schlittenhund usw.).

Aber manchmal benehmen sich Hunde nicht so gut. Sie laufen uns nach, springen uns an, kratzen, schubsen, zwicken oder.......BEISSEN....grundlos????

Nein, ein Hund beißt nur, wenn er einen Grund dafür hat! Das kann Angst sein, Verteidigung, Zurechtweisung oder Zupacken bei Spiel oder Jagd. In solchen Situationen ist Beißen in der Hundewelt ein normales und sinnvolles Verhalten und ist auch für uns Menschen nachvollziehbar.  

Aber warum werden dann selbst arglose, liebe Kinder gebissen? Was ist da passiert?

Missverständnisse

Der Grund liegt in den völlig unterschiedlichen Regeln für das Zusammenleben in der Menschen- und Hundewelt!

So bedeuten viele von uns als freundlich und positiv eingeschätzte Handlungen gegenüber dem Hund in der Hundewelt eine starke Provokation:

-         Direkter Blickkontakt oder Anstarren empfindet der Hund als außerordentlich bedrohlich

-         Anfassen oder Umarmen ohne vorherige Kontaktaufnahme gilt unter Hunden als aufdringliche Frechheit

-         Annähern an für den Hund wichtige Ressourcen wie Revier, Futter, Spielzeug, Rudelmitglieder (Familie) etc. stellen für den Hund einen echten Notfall dar, auf den er entsprechend heftig reagieren kann

-         Gerade-auf-den-Hund-zulaufen sieht der Hund als Ankündigung eines Angriffs

-         Selbst Lächeln kann für einen wenig an Menschen gewöhnten Hund als bedrohliches Zähnefletschen interpretiert werden

Auf solche gutgemeinten Verhaltensweisen des Menschen (ein Kind, das Hunde liebt, verhält sich häufig genau so: hinlaufen, anlachen, in die Augen schauen, anfassen ...!!!! ) kann ein Hund mit Angst oder Aggression reagieren und zubeißen!

Umgekehrt sind vom Menschen aus Abwehr oder Angst gezeigte Verhaltensweisen in der Hundewelt eine deutliche Aufforderung zum Jagd- und Spielverhalten:

 -         Schreien, Kreischen

-         Schnelle Bewegungen wie Zappeln etc.

-         Davonlaufen

Hier kann der Hund nicht anders, er muss einfach mitlaufen und, meist spielerisch, nach der "Beute" schnappen!

Wann immer wir einem Hund begegnen: er ist ein Hund und wird sich wie ein Hund verhalten! Deswegen ist es wichtig, sich in der Nähe eines Hundes immer umsichtig zu verhalten. So kann die Begegnung mit einem Hund für beide Seiten erfreulich und entspannt verlaufen.




Richtiges Verhalten

Im Notfall (Hund läuft frei, hinter uns her, auf uns zu, belästigt uns):
Stehenbleiben - Arme verschränken - Hochschauen - Wegdrehen

Damit zeigen wir dem Hund auf Hundeart, dass wir ihn weder herausfordern, noch mit ihm spielen wollen. Wir sind für ihn fast "unsichtbar" und er wird schnell das Interesse an uns verlieren und weitergehen oder von uns ablassen. 

Im Normalfall (Hund an der Leine, weit weg, hinter Zaun, anders beschäftigt):
Ruhig weitergehen - Hund nicht beachten


Im Idealfall (Hund und Besitzer sehen freundlich aus - wir wollen mit dem Hund Kontakt aufnehmen):
Den Halter um Erlaubnis fragen - den Hund erst an der Hand schnuppern lassen - sind beide einverstanden, darf der Hund auch gestreichelt werden.

Dabei immer die Reaktion des Hundes beobachten, gefällt ihm das?

REFERENZEN

Kontakt

Kontaktadresse für weitere Informationen oder Terminvereinbarungen:

WUFF-Projekt
Beate Tomulla
Steinbergstr. 3a
85114 Tauberfeld

e-mail
info@wuff-projekt .de

Telefon
0 84 58 / 44 39
0170 / 9 45 85 99

Fax
0 84 58 / 38 16 60

WUFF-Projekt ist ein eingetragenes Markenzeichen. Rechte aller Bilder und Logos bei Beate Tomulla.

Pfote

Beate Tomulla
Zur Person

Beate Tomulla wurde 1968 geboren. Nach Abitur und Ausbildung machte sie neben Ihrer Tätigkeit als Ingenieurassistentin eine Ausbildung zur Tierheilpraktikerin.

Seit der Geburt ihrer zwei Kinder ist sie tätig als Tierheilpraktikerin und Reitlehrerin für Kinder im Grundschulalter. Durch weitere ehrenamtliche Tätigkeit im Elternbeirat, als Schulweghelfer und im Kindergottesdienstteam und insbesondere durch die Mitgliedschaft in der ASB-Rettungshundestaffel Ingolstadt vertiefte sie den Umgang mit Kindern und Hunden.

In dieser Zeit wurde ihr immer mehr bewusst, wie häufig Menschen, insbesondere Kinder, sich durch ihr unbefangenes und natürliches Verhalten bei Begegnungen mit Hunden unwissentlich in Gefahr begeben, da sie die Hunde oft unbeabsichtigt bedrohen oder zum Spiel auffordern.

Aus dieser Erkenntnis entstand die Idee zum "WUFF-Projekt", einem Sicherheitstraining für Kinder im Grundschulalter zum sicheren Verhalten bei der Begegnung mit einem Hund.

Das Ziel von Beate Tomulla ist, durch eine breit angelegte Schulung die Unfallgefahr von Kindern durch Hunde zu verringern und die Begegnung von Kind und Hund zu einem entspannten und bereichernden Erlebnis für beide Seiten werden zu lassen.